20.03.09 - Kuratoriumssitzung
Am Montag, dem 16. März, fand im Seminar das halbhährliche Treffen des Kuratoriums statt. Diesmal ermöglichten die Umstände es, dass alle Kuratoriumsmitglieder anwesend sein konnten (Vorsitzender: Erzbischof Edmund Ratz, die Bischöfe Alfred Eicholtz und Sigfried Springer, der Rektor des Seminars Anton Tichomirov, der Geschäftsführer Valentin Dogvan, die Dozenten Bradn Buerkle und Lena Bondarenko, und der Student Gleb Pivovarov).
Nach einer kurzen geistlichen Ansprache von Erzbischof Ratz und der Verabschiedung des Protokolls von der letzten Sitzung hörten die Kuratoriumsmitglieder den Bericht des Rektors über die aktuelle Situation des Seminars an. Außerdem wurden die Finanzen von 2008 und 2009 besprochen; es wurde mit besonderer Dankbarkeit angemerkt, dass die EKD und LENS mit speziellen Mitteln geholfen hatten, wodurch das Budget trotz der Engpässe im heutigen Wirtschaftsklima ausgeglichen werden konnte.
Eine erhebliche Zeit lang wurde die zukünftige Entwicklung von Ausbidlugnsprogrammen am Seminar diskutiert. Das Dozentenkollegium hatte drei Vorschläge entworfen und zur Diskussion gestellt, in der Hoffnung, dass das Kuratorium weitere Weisungen dazu geben würde, was zur Zeit der beste Umgang mit Zeit und Mitteln ist, um die Bildungsbedürfnisse unserer Kirche zu decken. Es wurde entschieden, dass das Dozentenkollegium detailliertere Vorschläge für die individualisierte Ausbildung von Vollzeitstudenten und die erweiterten Pläne für Fernstudium und Spezialkurse ausarbeiten soll. Zusätzlich werden die möglichen juristischen Aspekte ökumenischer Zusammenarbeit betrachtet werden. Bei der nächsten Sitzung im August wird beschlossen werden, ob diese Vorschläge umgesetzt oder noch weiter ausgearbeitet werden.
Am Schluss informierte Valentin Dovgan das Kuratorium über den aktuellen Zustand des Grudnstücks und der Gebäude des Seminars. Es wurde erwähnt, dass jetzt, fünfzehn Jahre nach dem Erwerb, einige Elemente erneuert oder renoviert werden müssen (z.B. Säulen, Wasserleitungen).
Die Kuratoriumsmitglieder waren sich einig, dass diese Sitzung besonders produktiv war; mit einem solchen gemeinsamen Einsatz müsste das Seminar Wege finden, zu überleben und zu blühen - trotz aller Herausforderungen, die zur Zeit auf Ausbildungseinrichtungen zukommen.
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